Kath. Kirchengemeinde St. Marien Eutin

Katholische Kirchengemeinde St. Marien Eutin, Plöner Str. 44, 23701 Eutin,Tel.: 04521 / 79450  

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  Katholische Kindertagesstätte 'Spatzennest'      
  Holstenstrasse 59 , 23701 Eutin      
  Daniela Bock , Leiterin Tel: 04521-9269 Fax: 04521-775457  
  e-mail: Spatzennest-Eutin@gmx.de      
         
           
     
 
        test  
     
  Wer sind die "Spatzenfreunde"?

Im März 2013 wurde der Förderverein der Kindertagestätte Spatzennest e.V., kurz Spatzenfreunde,
als gemeinnütziger Verein zur Unterstützung der inhaltlichen Arbeit des Kindergartens gegründet.
Ziel des Vereins ist die konkrete Förderung von besonderen Projekten, Anschaffungen, Personal
und anderen Belangen der Kindertagesstätte. Ob ein Naturprojekt, ein neues Spielgerät oder
ein Ausflug unterstützt wird, entscheidet der Vorstand, unterstützt durch den Beirat.
Über die Ergebnisse informieren wir die Mitglieder regelmäßig durch Aushänge, em@il
oder per Post.

Durch die Mitgliedschaft tragen Sie mit Ihrem Mitgliedsbeitrag zum Erreichen dieser Ziele bei.

Wie werde ich Mitglied?

Antragsformulare sind im Büro der Kindertagesstätte Spatzennest, Holstenstr. 59 in Eutin
erhältlich. Oder sie fordern den Antrag per em@il "Spatzenfreunde@gmx.net" bei uns an.

Die Mitgliedschaft dauert jeweils ein Kindergartenjahr (1. August bis zum 31. Juli).
Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat, d.h. spätestens am 30.06. muss die Kündigung
schriftlich eingehen.

Senden Sie die Beitrittserklärung bitte an die Kontaktadresse oder geben Sie sie einfach
im Büro ab.

Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag?

Wir möchten es jedem ermöglichen, ein/e

                   Spatzenfreund/in

zu sein. Daher entscheiden Sie selber, wie hoch Ihr Mitgliedsbeitrag sein soll.

Der Mindestbeitrag beträgt 12,-- € / Jahr.

Wer einen höheren Beitrag zahlen möchte, darf dies natürlich gerne tun.
Teilen Sie uns das einfach auf der Beitrittserklärung mit.
Gezahlt wird der Mitgliedsbeitrag je nach Wunsch jährlich bzw. halb- oder vierteljährlich.
Dabei ist die Überweisung per Bankeinzug die bevorzugte Zahlungsart.
Wer lieber selber überweisen möchte, darf dies auch tun.

Wie kann ich mich engagieren?

Sie unterstützen die Kinder durch IHREN Beitrag!
Und --- wir freuen uns, wenn Sie uns aktiv bei unserer Arbeit unterstützen.
Haben Sie Ideen? Sprechen Sie mit uns.

Spenden:

Gerne können Sie unsere Arbeit auch durch Einzelspenden unterstützen.
Der Verein ist mit Genehmigung des Finanzamts Lübeck als gemeinnützig anerkannt
( §§ 51ff. AO - VR3371HL ).
Damit sind Ihr Mitgliedsbeitrag und Ihre Spende steuerlich absetzbar.
Sie erhalten eine Spendenquittung.
Spenden können zusätzlich auch bar gegen Quittung im Büro der Kindertagesstätte getätigt werden.
Spenden ohne Mitgliedschaft sind ebenfalls möglich.
Auch Sachspenden nehmen wir nach Absprache entgegen.

Vorstand:

1. Vorsitzender  
2. Vorsitzender
Kassenwart
Schriftführerin
Beisitzerin
Beisitzerin
Beisitzerin

Kontakt:

em@il: Spatzenfreunde@gmx.net

 
       
       
       
                                                           Konzeption der KITA
 

 

                             Katholische Kindertagesstätte
                                             Spatzennest

                                                                         Holstenstr. 59
                                                                           23701 Eutin
                                                                       Tel: 04521-9269
                                                                     Fax: 04521-775457
                                                                spatzennest-eutin@gmx.de

    

 

                             Katholische Kindertagesstätte
                                             Spatzennest

                                                                         Holstenstr. 59
                                                                           23701 Eutin
                                                                       Tel: 04521-9269
                                                                     Fax: 04521-775457
                                                                spatzennest-eutin@gmx.de

 

                                                                                                                                                                             

 Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen
                                                                                                                                         Don Bosco
                                                            Leitbild

                        
Die Katholische Kindertagesstätte Spatzennest ist eine Einrichtung der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien in Eutin, die in das Leben der Gemeinde eingebunden ist. Wir nehmen einen kirchlichen und einen staatlichen Auftrag wahr. Wir wissen uns dem Evangelium Jesu Christi verpflichtet und arbeiten nach den rechtlichen Vorgaben des SGB VIII und den landesgesetzlichen Vorgaben.
Die Kindertagesstätte ist als Ort der Betreuung, Erziehung und Bildung ein pädagogischer Lern- und Lebensraum.
Dabei ist der christliche Glaube die Grundhaltung in unserer Arbeit. Jedes Kind ist ein Abbild Gottes und hat seine eigene Würde. Wir begegnen den Kindern in Liebe und Vertrauen und bieten Begleitung an auf dem Lebensweg der uns anvertrauten Kinder.
Kinder besitzen schöpferische Kraft.  Sie gestalten ihre Welt selbst. Kinder stellen Fragen – auch mit religiösem Charakter.
In friedlicher Atmosphäre leben, lernen und spielen die Kinder aus vielen Kulturen, Religionen,   sozialen Schichten und Lebensformen.
Die Katholische Kindertagesstätte Spatzennest engagiert sich für eine ganzheitliche Erziehung, die das Kind mit all seinen Kräften und Begabungen anspricht. Wir achten das Recht des Kindes auf Selbständigkeit, unterstützen es in seiner Selbsttätigkeit. Wir geben Impulse und berücksichtigen dabei den individuellen Entwicklungsstand.
Die Kindertagesstätte bietet den Kindern einen geschützten Lebensraum. In einer Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens wird dem Kind vielfältige Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit sich selbst und mit seiner Umwelt geboten.
Ganzheitliche Förderung geschieht in täglichen Lebenssituationen, durch experimentierendes Selbsttätigsein der Kinder und durch geplante Angebote.
In der Kindertagesstätte werden elementare Inhalte des christlichen Glaubens in kindgerechter Form vermittelt. Durch die Feier von christlichen Festen werden die Kinder in die Glaubenspraxis eingeführt. So haben die Kinder und ihre Familien Raum, den christlichen Glauben und seine Traditionen kennen zu lernen.
In Zusammenarbeit mit den Eltern unterstützt die Kindertagesstätte die Erziehungs- und Bildungs-arbeit. Mit den Eltern sind wir im partnerschaftlichen Austausch, um den individuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder gerecht zu werden und sie in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu fördern.     
Die transparente Dokumentation ermöglicht den Eltern einen Einblick in unsere tägliche Arbeit. Dabei geben wir den Eltern Raum, Zeit und Gelegenheit offen zu besprechen, was sie bewegt.
Eine enge Vernetzung mit anderen Einrichtungen ist für uns selbstverständlich.
Die Entwicklung und Sicherung der Qualität unserer Erziehungsarbeit ist Voraussetzung für gute pädagogische Arbeit in unserer Einrichtung, da der kritische und reflektierende Blick auf unsere Arbeit und den damit verbundenen kontinuierlichen Verbesserungsprozessen in einem Qualitätshandbuch niedergelegt ist.

Wir arbeiten nach dem KTK-Gütesiegel, ein Bundesrahmenhandbuch für katholische Kindertageseinrichtungen. Dazu gehört, dass wir regelmäßige Audits durch die Fachberaterin des Caritasverbandes Schleswig-Holstein durchführen und jährliche Qualitätskonferenzen. Aus unserem Team sind zwei Mitarbeiterinnen Qualitätsbeauftragte, ihr Auftrag ist es, auf unsere Qualitätsentwicklung stetig zu achten.
Zu unserem Qualitätsmanagement gehört ein Verfahren zum Beschwerdemanagement, dass wir sowohl mit den Kindern als auch mit den Eltern durchführen (bei Kindern in der Kinderkonferenz oder im Interview, bei den Eltern durch Fragebögen zur Zufriedenheit und zu Anregungen, sowie bei Mitarbeitern im jährlichen Mitarbeitergespräch, wie wir uns verbessern können).

 

                                 

 

Träger unserer Einrichtung

Träger unserer Einrichtung ist die Katholische Kirchengemeinde St.Marien in Eutin. Die Trägerschaft wird wahrgenommen durch den Kirchenvorstand mit seinem Vorsitzenden, dem Pfarrer.
Dieser Kirchenvorstand trifft die Grundsatzentscheidungen in Bezug auf Verwaltungs-, Finanz-und Personalentscheidungen. Unterstützt wird der Vorstand von einem Kindergartenausschuss, welcher die Belange der Kindertagesstätte im Vorfeld bespricht und diskutiert.                                                  Allgemeine Verwaltungsarbeiten werden neben der Leitung, unterstützt vom Rendanten und der Büro-kraft, sowie im Pfarrbüro ausgeführt.


Ziele für unsere Arbeit

Respektierung der personalen Souveränität


Die Selbständigkeit der Kinder befindet sich in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess. Deshalb ist es neben der geforderten Achtung jedes einzelnen Kindes, unabhängig vom Ansehen der Person, unser vordringliches Anliegen, durch „Hilfe zur Selbsthilfe“ die personale Souveränität des Kindes zu respektieren und zu fördern. Wir setzen uns dabei besonders für benachteiligte Kinder ein, um damit eine Chancengleichheit für alle Kinder zu ermöglichen.

Erziehung, Bildung und Betreuung

Die Bedürfnisse der Kinder nach Bildung, Betreuung und Erziehung, insbesondere nach

  • Geborgenheit, Verlässlichkeit, Sicherheit und sozialen Beziehungen in der Einrichtung,
  • altersgemäßer Kommunikation mit anderen Kindern und erwachsenen Bezugspersonen,
  • Freiheit, Selbständigkeit, Anpassungsfähigkeit, Kritikfähigkeit,
  • pädagogischer Betreuung auf neuestem Stand und
  • gesunde Mischkost
stehen im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Wir schaffen Raum, Zeit und Anregung für Bewegung, Ruhe und Erholung, Ausdruck von Gefühlen und Interessen, künstlerisch-gestaltendem Ausdruck, Sprache und Denkentwicklung.Die liebevoll achtende Wertschätzung der Kinder soll durch alle Mitarbeiter/-innen zu jeder Zeit gewährleistet sein.
Die Fähigkeit der Kinder, Vertrauen zu entwickeln und zu schenken, wird in unserer Einrichtung sehr geachtet, denn dieser Bindungsprozess ist eine wichtige Basis, um Lernen zu ermöglichen.          
Wir gestalten unsere Bildungsprozesse unter Einbeziehung der in den Leitlinien zum Bildungsauftrag definierten Grundlagen und gehen in diesem Sinne von einem ganzheitlichen Bildungsverständnis aus, das sich an der Persönlichkeit des Kindes orientiert.

Kulturelle, soziale Erziehung und religiöses Leben

Wir bieten den Kindern Raum zur kindgemäßen religiösen Entfaltung. Dabei respektieren wir individuelle, soziale und kulturelle Unterschiede. Wir leben den Glauben und gestalten ihn durch Wort, in Feier, Bild, Musik und Bewegung. Dies geschieht auch in der Beziehung von Kirchen-gemeinde und Kindertageseinrichtung. Christliche Feste werden besonders bedacht.
In unserer Kindertageseinrichtung begegnen sich Christen und Nicht-Christen mit Toleranz und Achtsamkeit.

Integration

Unser heilpädagogisches Handeln ist system- und ressourcenorientiert und zielt auf die gleichberechtigte Teilhabe eines jeden Menschen am gesellschaftlichen Leben ab.
Das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung schafft Respekt, Toleranz und Verständnis für einander. Der Integrationsgedanke wird in unserer katholischen Kindertagesstätte Spatzennest nicht nur in der Integrationsgruppe, sondern im ganzen Haus gelebt.
In unserer Integrationsgruppe werden 15 Kinder betreut, davon sind 4 Kinder mit Behinderungen oder von Behinderung bedroht. Diese Kinder werden von einer Erzieherin und einer heilpädagogischen Fachkraft betreut. Es soll eine Basis geschaffen werden, welches ein gemeinsames Leben und Lernen ermöglicht. Der Schwerpunkt dieser Gruppe liegt im Wahrnehmungs- und Bewegungs-bereich. Zusätzlich bieten wir täglich eine Einheit in der Gruppe an, in der mit speziellen Angeboten insbesondere auf die Integrationskinder eingegangen werden kann. Hinzu kommt 2x die Woche die Förderung der Kinder in einer Kleinstgruppe ( max. 4 Kinder ) in der die emotionale und soziale Kompetenz, insbesondere das Selbstwertgefühl gestärkt werden soll. Der gesamte Tagesablauf wird durch die heilpädagogische Arbeit unterstützt. Wir arbeiten unter dem Motto „ Anders sein ist normal“. Es ist uns besonders wichtig, dass kein Kind durch Ausgrenzung in seiner Entwicklung gehemmt wird.

Interdisziplinäre Kooperation mit anderen Institutionen

Die interdisziplinäre Kooperation mit anderen Institutionen, mit Ärzten, Therapeuten, Diagnosezentren sowie mit den Schulen etc. ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. So ist es uns möglich die Erziehungskompetenz der Eltern zu unterstützen. Ein reger Austausch im Therapeuten- und Pädagogenteam ermöglicht es uns, die Entwicklung der Kinder kompetent und ein gemeinsames Ziel verfolgend positiv zu beeinflussen.
Grundvoraussetzung hierfür ist immer das Einverständnis der Eltern. Selbstverständlich wissen wir, dass wir der Schweigepflicht unterliegen.
In Einzelfällen begleiten wir die Kinder und ihre Eltern zu ihren Therapien oder auch in ein Diagnostikzentrum.

Förderung der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben

Emotionalen, sozialen, kognitiven und kulturellen Bedürfnissen unserer Kinder wird Rechnung getragen, indem eine lebendige soziale Kultur in der Einrichtung gelebt wird. Die Mitarbeiter/-innen gestalten auf diesem Hintergrund innerhalb und außerhalb der Einrichtung Orte der Begegnung.

Schutz des Kindeswohls

Grundlage für unser Vorgehen bei dem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung, ist die mit dem Kreis Ostholstein geschlossene Vereinbarung und die Vorgaben auf den gesetzlichen Grundlagen (§1631 BGB Recht auf gewaltfreie Erziehung, §1666 Maßnahmen bei Kindeswohlgefährdung, §8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung, §9 Kinderschutzgesetzt Schleswig-Holstein, §72a SGB VIII Persönliche Eignung).
Wir planen und dokumentieren unser Vorgehen, wie es in der internen Dienstanweisung
vorgesehen ist.
Die Entwicklung und das Verhalten der Kinder, die wir betreuen, werden fortlaufend im Team dokumentiert und gemeinsam mit dem Kind und/oder den Eltern reflektiert und interpretiert. Der regelmäßige Kontakt und das Gespräch mit den Sorgeberechtigten ist die Grundlage unserer Arbeit.

Handlungsschritte zum Umgang mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung:
        1. Wahrnehmen von Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung
        2. Dokumentation von Hinweisen bei Verdacht
        3. Besprechen im Team
        4. Information an die Leitung
        5. Kollegiale Fallbesprechung
        6. Informationsweitergabe an den Träger
        7. Information des Gesamtteams (weitere Schritte festlegen)
        8. Erstgespräch mit den Eltern, Vereinbarung über Hilfemaßnahmen
            (evtl. Einbeziehung der insoweit erfahrenen Fachkraft)
        9. Erfolgskontrolle
      10. Informationsweitergabe an den Träger über die nächsten Schritte
      11. Bei weiteren Anhaltspunkten zur Kindeswohlgefährdung,
            Einbeziehung der insoweit erfahrenen Fachkraft
      12. Bei weiteren Anhaltspunkten zur Kindeswohlgefährdung,
            Information an das Jugendamt nach Absprache mit dem Träger

Ergeben sich Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung stehen für Risikoeinschätzungen
verschiedenen Möglichkeiten zur Verfügung: Intervision in der regelmäßig stattfindenden
Dienstbesprechung (wöchentlich) und Hinzuziehen einer "Fachkraft nach § 8a"
z.B. Frau Reiche, Fachberaterin der Caritas, oder ein Mitarbeiter vom Kinderschutzbund Ostholstein.
Die persönlche Eignung der Mitarbeitenden wird durch regelmäßige Mitarbeitergespräche
mit entsprechenden Zielvereinbarungen, Teamgesprächen fest- bzw sichergestellt.
Der Träger prüft regelmäßig vorgelegte Führungszeugnisse der pädagogischen Mitarbeiter.
Alle Besprechunen, Risikoeinschätzungen, Gespräche und Zielvereinbarungen oder
Überleitungen an den ASD werden dokumentiert.

Qualifikation und persönliche Kompetenz der Mitarbeiter(innen)

Die jeweils erforderliche fachliche, persönliche und pastorale Qualifikation unserer Mitarbeiter/-innen wird sichergestellt und durch geeignete Maßnahmen gefördert. Unterstützend dazu arbeiten wir eng mit unserer Fachberatung vom Caritasverband Schleswig-Holstein zusammen.

Arbeitszufriedenheit und Teamarbeit

Das Spatzennest bietet den Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen Beteiligung in der inhaltlichen, pädago-gischen und organisatorischen Arbeit. Dadurch werden eine größtmögliche Handlungskompetenz und ein persönlicher Entfaltungsspielraum geschaffen. Das Fachkrafthandbuch unseres Qualitätsmanagements legt die gemeinsam erarbeiteten Prozesse der pädagogischen Arbeit fest und trägt so zur Sicherung unserer Arbeit bei.
Alle Mitarbeiter/-innen bekommen klar gestellte Aufgaben. In ihrer Arbeit sollen im Rahmen der Einrichtungszielsetzungen insbesondere die individuellen Belange und Stärken aller Mitarbeitenden berücksichtigt werden. Die räumlichen Bedingungen, die technischen Hilfsmittel und Arbeitsmittel weisen die bestmögliche Qualität auf. In unserer Einrichtung besteht eine Mitarbeitervertretung, die Ansprechpartner für die Belange der Mitarbeiter sind. Des Weiteren nutzen wir in regelmäßigen Abständen das Angebot der Supervision.

Differenzierte Dienstleistungsplanung und -dokumentation

Die geplanten und durchgeführten Leistungen werden dokumentiert um so unsere Arbeit nachvollziehbar zu machen. Dies stellt eine Grundlage für die gemeinsame Wahrnehmung der Verantwortung von Mitarbeiterinnen, Kindern, Eltern, Träger und öffentlichen Kostenträgern für den Inhalt und die Form der Arbeit dar.
Die Dokumentation soll u.a. Eltern und Kostenträgern die Leistungen unserer Einrichtung verdeutlichen und ein Verständnis erleichtern.

Umweltschutzgesichtspunkte berücksichtigen

Die Tätigkeiten der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen, die Technik und die verwendeten Betriebsmittel werden in Bezug auf ihre Umweltverträglichkeit kontinuierlich geprüft und verbessert.

Inhaltliches Konzept

Unsere Katholische Kindertagesstätte Spatzennest ist als Ort der Betreuung, Erziehung und Bildung ein pädagogischer Lern- und Lebensraum. Wir nehmen einen kirchlichen und einen staatlichen Auftrag wahr.
Dabei ist der christliche Glaube die Grundhaltung in unserer Arbeit. Jedes Kind ist ein Abbild Gottes und hat seine eigene Würde. Wir begegnen den Kindern mit Liebe und Vertrauen und bieten Begleitung an auf dem Lebensweg der uns anvertrauten Kinder. Kinder besitzen schöpferische Kraft. Sie gestalten ihre Welt selbst. Kinder stellen Fragen auch mit religiösem Charakter.
Dabei ist die Ganzheitlichkeit zu beachten, damit alle Bereiche des Kindes wahrgenommen werden. Das Wissen, das praktische Tun, die Einstellung und der Gefühlsbereich, alle haben ihre Bedeutung und zwar im gleichen Ausmaße. Für das Zusammenleben ist es wichtig die Lebensbedingungen der Kinder zu kennen und sie in der Arbeit zu berücksichtigen.
Grundlage aller pädagogischen Handlungen sind die Bedürfnisse der einzelnen Kinder in der Einrichtung. Um diese zu ermitteln, führen wir in regelmäßigen Abständen systematische Beobachtungen durch. Diese Beobachtungen sind so angelegt, dass wir Wissen über die familiären Verhältnisse und die sozialräumlichen Lebensbedingungen der Kinder zusammentragen,  von den Stärken eines Kindes ausgehen und dessen individuellen Unterstützungsbedarf ermitteln. Ebenso wird die Situation des Kindes in der Gruppe beobachtet. Als Ergebnis dieser Beobachtungen dokumentieren wir die wahrgenommenen Kompetenzen und Bildungszugänge des Kindes. In unserer Einrichtung sollen die Kinder leben und lernen können, was sie für ihr zukünftiges Leben benötigen. Wichtig sind ihre Bedürfnisse und Interessen, die sich aus aktuellen Ereignissen ergeben können.  
Im alltäglichen Zusammenleben werden Glück und Unglück des Lebens in der Gegenwart geteilt – die Zukunft wird gemeinsam vorbereitet. In der gruppeninternen Kinderkonferenz geben wir den Kindern Raum und Zeit, ihre Bedürfnisse und Wünsche zu formulieren.
Wir praktizieren den partnerschaftlichen Erziehungsstil, der Toleranz, Respekt, Anerkennung und Wertschätzung gegenüber jeder einzelnen Person und der Umwelt beinhaltet. Wir wollen eine Atmosphäre schaffen, in der sich Kinder ohne Angst vor Strafe bewegen können. Partnerschaft gegenüber allen Menschen dieser Welt, kann sich nur über erlebte Partnerschaft ergeben. Dies schließt die Integration von Menschen mit Behinderungen, ausländischen Mitbürgern und sozial Benachteiligten mit ein.
In unserem Kindergartenalltag finden die Bildungsleitlinien des Landes Schleswig-Holstein ihren Platz in vielfältigen Angeboten. Wir richten unsere Planung flexibel nach den Bedürfnissen des einzelnen Kindes und der Gesamtgruppe aus. Gruppenübergreifend gestalten die Kinder ihre Selbstbildungsprozesse in Projekten und Werkstattarbeit. Dabei können sie sich entscheiden für die Beschäftigung mit mathematischen Materialien, im naturwissenschaftlichen Bereich in der Auseinandersetzung mit der belebten und unbelebten Natur oder um Erfahrungen zu machen mit der Herstellung gesunder Ernährung. Da die Bewegung die Grundlage allen Lernens ist, gehen wir darauf ein, indem wir mit den Kindern zur Wassergewöhnung, zur Psychomotorik und in den Wald gehen, sowie täglich in unserem Naturgarten spielen. 
Dem körperlichen Wohlbefinden des einzelnen Kindes wird während der täglichen Arbeit genügend Aufmerksamkeit gewidmet.
In Zusammenarbeit mit den Eltern unterstützt die Kindertagesstätte die Entwicklung der Kinder durch ihre professionelle Erziehungs- und Bildungsarbeit. Mit den Eltern sind wir im partnerschaftlichen Austausch, um den individuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder gerecht zu werden und sie in der Gesamtpersönlichkeit zu fördern.

Zusammenarbeit mit Eltern

Die Zusammenarbeit mit den Eltern hat in unserer Einrichtung eine maßgebliche Bedeutung. Die Eltern sind die Träger der grundlegenden und bedeutenden Beziehungen zu den Kindern. Wir sehen uns als Erziehungspartner der Eltern und legen Wert auf eine gute Zusammenarbeit. Wir arbeiten vertrauensvoll mit ihnen zusammen und füllen die bestehende Erziehungspartnerschaft mit Leben. Dabei ist uns Offenheit miteinander wichtig. In diese Zusammenarbeit bringen die Mitarbeiter/-innen ihre Professionalität, Fachkompetenz und Wertschätzung der Eltern als Erziehungsverantwortliche ein. Wir nehmen ihre Kritikpunkte ernst und klären sie zeitnah (Beschwerdemanagement). Darüber hinaus haben die Eltern die Möglichkeit, sich an die Elternvertreter zu wenden.
Die Eltern sind die Kunden unserer Einrichtung. Unser Ziel ist es, ihnen beste Dienstleistungen im Bereich Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern anzubieten. So erhalten Eltern den not-wendigen Freiraum, den sie für ihr berufliches und privates Leben brauchen. In diesem Sinne tragen wir zur Familienfreundlichkeit unserer Gesellschaft und zur Gleichberechtigung von Erwachsenen bei, die Verantwortung für Kinder übernehmen.              
In unserer Zusammenarbeit mit Eltern betonen wir drei wesentliche Schwerpunkte: Elternberatung, Kommunikation der Eltern untereinander und Elternbildung.
Wir bieten Informationselternabende zu Themen an, die die Bildung, Erziehung und Entwicklung von Kindern betreffen. Die inhaltliche Festlegung geschieht in Abstimmung mit den Eltern.
Unsere Kindertageseinrichtung ist ein wichtiger Ort für Eltern, um Kontakt mit anderen Eltern aufzubauen. Deshalb bieten wir im Rahmen von Festen und Mitmachaktionen, Möglichkeiten an, miteinander ins Gespräch zu kommen. Mit ihren unterschiedlichen Stärken, die sie bei uns in den verschiedenen Bereichen einbringen können, sind uns alle Eltern herzlich willkommen und werden in die Gestaltung des Profils einbezogen
Elternsprechtage unterstützen den Dialog mit ihnen und geben uns wichtige Informationen für die pädagogische Arbeit. Wir tauschen uns regelmäßig mit den Eltern über die Entwicklungsfortschritte und Beobachtungen bezüglich des Kindes aus und stimmen Lern- und Erziehungsziele mit ihnen ab. Wir führen immer ein Aufnahmegespräch und ein Gespräch über die Eingewöhnungszeit mit den Eltern der neuen Kinder sowie Entwicklungsgespräche mit Eltern zum Übergang in die Grundschule und nach Bedarf.
Dies geschieht, damit die pädagogischen Fachkräfte das Kind auch aus der Perspektive der Eltern kennen und versteht, und damit Eltern die Möglichkeit haben, die Perspektive der/des professionellen Pädagogen/in zu kennen. Im Bedarfsfall vermitteln wir die Eltern an geeignete Beratungsstellen oder Kooperationspartner.
Bei Familien mit Migrationshintergrund achten wir deren kulturelle Identität und fördern eine angemessene Integration. Durch interdisziplinäre Kooperation mit anderen Einrichtungen unterstützen wir die Erziehungskompetenz der Eltern.
Eltern haben im Rahmen unseres Qualitätsmanagement jederzeit die Möglichkeit ihre Anregungen oder ihre Kritik schriftlich oder mündlich zu äußern. Wir sehen dies als Chance zur Verbesserung und besprechen diese in unseren Dienstbesprechungen. Die Rückmeldung an die Eltern erfolgt zeitnah.

Öffnungszeiten und Tagesablauf

Unsere Kindertagesstätte ist täglich von 7.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit können Kinder zwischen 4 und 10 Stunden betreut werden, wobei die Zubuchung zusätzlicher Stunden nach Absprache möglich ist. Für die Kinder unter drei Jahren ist eine Zubuchung bis 16.00 Uhr möglich.
Die Kindertagesstätte schließt an etwa 20 Betriebstagen, davon 15 Tage (3 Wochen) in den Sommerferien und etwa 5 Tage im Winter (zwischen Weihnachten und Neujahr). Hinzu kommen Teamfortbildungstage (eine Woche in den Sommer- oder Herbstferien), die rechtzeitig mitgeteilt werden.
Wir haben einen strukturierten Tagesablauf mit regelmäßigen Zeiten und wiederkehrenden Ritualen. Sie geben den Kindern Sicherheit und stärken ihr Selbstvertrauen und Wohlbefinden, dieses ist wiederum förderlich für die Gesamtentwicklung des Kindes. Da wir, bis auf die Krippe ein teiloffenes Konzept haben, ist dies auch ein wichtiges Kriterium, um die vorhandenen Bewegungs- und Spielangebote in unserem Haus leichter annehmen zu können.


Tagesablauf

Zeiten im Tagesablauf:

7.00 - 9.00 Uhr

Ankommen, Freispiel, freies Frühstück

9.00 - 10.30 Uhr

Freispiel, freies Frühstück, Angebote

10.30 Uhr

Gemeinsamer Kreis, Ausflüge, Kinderkonferenzen,…

11.00 Uhr

Spielen im Freien

12.00 Uhr

Mittagessen in den Gruppen

13.00 Uhr

Einheiten, Möglichkeit zur Mittagsruhe, Abholen der Kinder

13.30 Uhr

Freispiel, Angebote

15.30 Uhr

Obstpause/ Joghurtpause

bis 17.00 Uhr

Ausklang

In der Krippengruppe können die Zeiten variieren.

Lage und Räumlichkeiten der Einrichtung und des Außengeländes

Die Kindertagesstätte liegt in der Nähe des Stadtzentrums in einem Wohngebiet.
Unsere Einrichtung besteht aus zwei Gebäuden, dem Hauptgebäude Spatzennest und dem Nebengebäude Sonnenhaus.
Im Spatzennest findet der Kindergartenalltag statt. Dieses Haus ist zweigeschossig und umfasst folgende Räume:

Erdgeschoss:

  • Eingangshalle mit freitragender Treppe in die obere Etage
  • Mitarbeiterzimmer mit WC
  • Materialraum
  • Büro der Leitung
  • WC für Gäste/Besucher
  • Küche und Hauswirtschaftsraum
  • Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine, Trockner und Lagerung der Reinigungsmaterialien
  • Flur als Bewegungsraum nutzbar und Garderobe mit Zugang zu den drei unteren Gruppen
  • Krippengruppe mit dazugehörenden Waschraum (Wickeltisch, WC, Dusche, Waschbecken) und integrierten funktionell nutzbaren Spiel-und Schlafraum
  • Integrationsgruppe mit dazugehörenden Waschraum (WC´s, Dusche, Waschbecken)
  • Altersgemischte Gruppe mit Hochebene und angrenzenden funktionell nutzbaren Spiel-und Schlafraum
  • Waschraum der Altersgemischten Gruppe (Wickeltisch, WC´s, Waschbecken)
  • Heizungsraum von außen erreichbar

Alle drei Gruppen verfügen über einen eigenen Ausgang zum Außengelände.

Obere Etage

  • Große Mehrzweckhalle mit festen Garderoben und einer beweglichen Garderobe (als Trennwand) für die Nutzung eines zusätzlichen Spielbereiches
  • Raum mit einer Ballkiste
  • Zwei Gruppenräume (Vormittags- und Ganztagsgruppe) mit dazugehörenden Waschräumen (WC´s, Dusche, Waschbecken)
  • Anbau (Verbindung beider Gruppenräume und als Spielbereich nutzbar)

Beide Gruppen gelangen über den Anbau zum Spielplatz

Nebengebäude Sonnenhaus

In diesem Haus befindet sich ein Raum, der für Einzel- und Gruppenarbeit genutzt wird.
Außerdem finden im Haius Elterninformationsveranstaltungen, sowie Dienstbesprechungen statt.
Zur Ausstattung des Hauses gehört eine Küche, die als Kinderküche bei pädagogischen Angeboten
und als Teeküche genutzt wird.
Das Dachgeschoss gliedert sich auf, in ein Büro für unsere zwei Verwaltungskräfte und ein
Besprechungszimmer.

Außengelände

Der an den Häusern angrenzende Außenbereich bietet den Kindern verschiedene Spielmöglichkeiten, in denen sie vielfältige Bewegungs-und Sinneserfahrungen machen können und verfügt über:

  • eine Rutsche
  • Sandkasten mit Kletterturm
  • Kletterbaum
  • Sandkasten
  • Gerätehaus
  • Wasserbahn
  • Hochbeet
  • Dachterasse mit Rollenspielbereich (Verbindung zwischen der oberen Etage und Außengelände)
  • Krippenspielplatz mit Mehrzweckboot (Sandkasten, ect.) und Rutsche
  • Vogelnestschaukel
  • Klettergerüst
  • Fühlpfad, Ballanciermöglichkeiten
  • Bolzplatz
Für unseren Krippenwagen, dem Bollerwagen und für die Krippenwagen u.ä. der Kinder
steht eine Holzgarage zur Verfügung

Anzahl der Gruppen; der Kinder und Alter der Kinder

In der Katholischen Kindertagesstätte gibt es 84 Kinder, die in fünf Gruppen betreut werden. Es werden Kinder im Alter von 1 Jahr bis zu 6 Jahren aufgenommen.
Eltern haben die Möglichkeit ihr Kind in einer Ganztagsgruppe, in einer Vormittagsgruppe, in einer Integrationsgruppe, in einer altersgemischten Gruppe und in einer Krippengruppe betreuen zu lassen.

Spatzengruppe (Regelgruppe)                                             

Die Spatzengruppe ist eine Ganztagsgruppe, in der 22 Kinder im Alter von 3 Jahren bis 6 Jahren in der Zeit zwischen 7.00 und 17.00 Uhr betreut werden.

Bärengruppe (Ganztagsgruppe)

Die Bärengruppe ist eine Ganztagsgruppe, in der 22 Kinder im Alter von 3 Jahren bis 6 Jahren in
der Zeit von 8.00 und 16.00 Uhr betreut werden können.
In dieser Gruppe besteht eine Mindestbetreuungszeit bis 13.00 Uhr.
Alle Kinder der Bärengruppe, der Froschgruppe (außer Integrationskinder) und der
Marienkäfergruppe über 3 Jahren, die eine Verlängerng über ihre Gruppenbetreuungszeit benötigen,
können in dieser Gruppe ihren Kindergartentag beenden.
Nach 16.00 Uhr wechseln sie dann in die Spatzengruppe.

Froschgruppe (Integrationsgruppe)

Die Froschgruppe ist unsere Integrationsgruppe, in der 15 Kinder, 4 Kinder mit einer Behinderung und 11 Kinder ohne Behinderung, in der Zeit von 8.00 bis 14.00 Uhr betreut werden können.
In dieser Gruppe arbeiten eine Erzieherin mit heilpädagogischer Zusatzausbildung und eine Erzieherin

Marienkäfergruppe (Altersgemischte Gruppe)

Die Marienkäfergruppe ist eine kleine Familiengruppe, in der 15 Kindern im Alter von 2 bis 5 Jahren, in der Zeit von 8.00 bis 15.00 Uhr betreut werden können.
Fünf Plätze sind dabei immer Kindern unter 3 Jahren vorbehalten. Im letzten oder auch vorletzten Kita-Jahr wechseln die Kinder in eine andere Gruppe.

Kükengruppe (Krippengruppe)

Die Kükengruppe ist eine Krippengruppe, in der 10 Kinder im Alter von 1 Jahr bis 3 Jahren, in der Zeit von 7.00 bis 16.00 Uhr betreut werden können.

Das Team unserer Kindertagesstätte

Unser Personalschlüssel ist wie auch die Gruppengröße rechtlichen Verordnungen angepasst (Gesetz zur Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen (Kindertagesstättengesetz - KiTaG) und Mindestvoraussetzungen für die Errichtung und den Betrieb von Kindertageseinrichtungen (Kindertagesstättenverordnung – KiTaVO).

In unserer Einrichtung sind 14 Mitarbeiter/innen im pädagogischen Dienst beschäftigt, davon eine Fachkraft mit heilpädagogischer Zusatzqualifikation und die Leitung.

Des Weiteren gehören zu unserem Team:

  • eine Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin
  • eine/n Auszubildende/n im hauswirtschaftlichen Bereich
  • einen Hausmeister
  • einer Reinigungskraft
  • einer zusätzlichen Kraft für Küche und Reinigung  
  • zwei FSJ´ler/innen im pädagogischen Bereich
  • zwei Verwaltungskräfte

Bildung in Kindertageseinrichtungen

Kindertagesstätten sind erste öffentliche Bildungseinrichtungen.
Die wichtigste Voraussetzung für Bildung ist eine gelingende Bindungs-/ Beziehungsebene.
So arbeiten wir in den die ersten 6-8 Wochen, der sogenannten Eingewöhnungsphase,
überwiegend daran, eine Beziehung zu den Kindern und deren Familien aufzubauen.

Eingewöhnungsphase   

Wenn ein Kind in unsere Katholische Kindertagesstätte aufgenommen wird, ist dies in der Regel die erste längere Trennungserfahrung zwischen dem Kind und seinen Bezugspersonen.                       Deshalb ist uns die Zeit der Eingewöhnung sehr wichtig. Wir ermöglichen den Kindern einen sanften und harmonischen Einstieg, in dem wir individuell auf die Bedürfnisse der Kinder (Rituale, Schlafens-zeiten, Essgewohnheiten,..) eingehen. Wir möchten ihnen eine vertraute und verlässliche Umgebung werden, in der sie sich wohl und geborgen fühlen können. Diese sichere Bindung ist die Voraus-setzung für die weitere Begleitung und Förderung in unserer Einrichtung. Die Eingewöhnungsphase wird mit den Eltern genau besprochen. Wir stehen ihnen in dieser wichtigsten Phase der Kinder-gartenzeit mit vielfältigen Gesprächen und Informationen unterstützend zur Seite, so dass auch die Eltern zu uns ein Vertrauensverhältnis aufbauen können und ihrem Kind eine gelingende Eingewöhnungszeit ermöglichen. Erst wenn alle Kinder in der Kindertagesstätte heimisch sind und die Gruppe alle Gruppenmitglieder als solche anerkennt, ist es möglich weitere Angebote zu setzen.

Das Kind ist ein sich selbst bildendes Kind und kann nur ganzheitlich Lernen.

Das wichtigste für das sich selbstbildende Kind ist das Spiel, dem genügend Zeit und Raum gewidmet wird. Eine vorbereitete Umgebung bietet dem Kind Möglichkeiten sich auszuprobieren
und eigene Erfahrungen zu sammeln. Diese Erfahrung wird es abspeichern, immer wieder überprüfen und daraus sein Wissen über die Welt erwerben. In unserer Einrichtung ist das Freispiel ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Hier kann das Kind wählen, was es spielt, mit wem es spielt, wo es spielt, wie lange es spielt und wie intensiv es spielt. Dies geschieht im Rahmen der bestehenden Gruppenregeln und Bedingungen. 

Während des Freispiels lernt das Kind:

  • Förderung seiner Entscheidungsfähigkeit
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Selbständigkeit
  • Gruppenregeln
  • Kreativität, Spontanität und Experimentierfreude
  • Angemessener Umgang seiner Frustrationen (Frustrationstoleranz)
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Umgang mit anderen Kindern
  • Konfliktfähigkeit
  • Emotionale und soziale Handlungsweisen und Ausdrucksmöglichkeiten
  • Kooperationsfähigkeit
  • Individuelle Bedürfnisse zu erkennen

Durch gezielte Beobachtungen der pädagogischen Fachkräfte und durch Mitspracherecht seitens der Kinder (Partizipation) wird unsere Umgebung regelmäßig überdacht und geändert.

Partizipation

In unserer Kindertagesstätte sollen Kinder frühzeitig lernen, sich selbst im Zusammenhang mit Entscheidungs-und Handlungsabläufen zu sehen. Dazu brauchen sie systematische und kindgerechte/altersspezifische Wege und Formen, ihre Anliegen vorzubringen und Kritik zu üben.
Die Verhandlungen über individuelle Bedürfnisse und das Abwägen gegenüber den Interessen und organisatorischen Voraussetzungen ist ein Lernprozess, der in unserem demokratischen Miteinander von Bedeutung ist. Dieses bieten wir den Kindern im Kindergartenalltag. Die Kinder erfahren dadurch Selbstwirksamkeit, Stärkung des Selbstbewusstseins, Selbstwertgefühl und einen respektvollen Umgang miteinander.  Bei der Auswahl von Aktionen, stärken wir sie im Partizipationsprozess. Die Kinder bestimmen, begrenzt durch vorgegebene Rahmenbedingungen, selbst, für welches Angebot sie sich entscheiden, Wir integrieren die abgestimmten Wünsche der Kinder in unserem Alltag. Sie sind die Grundlage unserer pädagogischen Planungen

Die Kinder werden beteiligt:  

  • in gruppenübergreifenden Angeboten,
  • bei der Raum-und Spielpartnerwahl,  
  • in der Kinderkonferenz,
  • bei der Suche nach gemeinsamen Themen z.B. im Morgenkreis.
  • bei der Besprechung und Festlegung von Gruppenregeln
  • bei der Angebotsauswahl von Wassergewöhnung, Psychomotorik, und Wald/Naturexkursionen
  • an der Gestaltung des Kita-Alltags (Beschwerden und Anliegen der Kinder werden von den Fachkräften ernst genommen und den Teamsitzungen besprochen)

Durch einen partizipativ gestalteten und geplanten Alltag können Kinder Kompetenzen erwerben, durch die sie leichter auch schwierige Lebenssituationen bewältigen.

Die Bildungsleitlinien stecken dafür den Rahmen ab.

In unserer Kindertagesstätte sind unterschiedliche Funktionsecken entstanden. In unserem Hauptgebäude befindet sich eine Montessori Ecke mit Montessori Materialien, überwiegend zur Förderung der Mathematik, Naturwissenschaft und Technik zum Experimentieren, Kreativecken zum Ausprobieren und Gestalten, sowie Rollenspielbereiche. In unserem Nebengebäude finden Ernährung und Gesundheit – kochen, backen, selbst herstellen und auch genießen, sowie Darstellen, Musik, Theater und Religionspädagogik, ihren Platz.
In einigen Gruppenräumen sind folgende Forscherecken eingerichtet, in denen die Kinder zu den verschiedenen Bildungsinhalten zusätzliche Angebote erhalten.

  • Naturwissenschaften
  • Kreativecke
  • Theater und Musik
  • Wahrnehmung
  • Montessori – Mathematik
  • Gesundheit und Ernährung

Projektarbeit

Wir arbeiten in unserer Kindertagesstätte mit den Kindern projektbezogen. Diese Projekte werden von den Kindern,z.B in einer Kinderkonferenz ausgewählt und in einem Brainstorming mit Ideen gefüllt. Die Erzieher übernehmen dann die Planung des Projektes. In der Krippe werden die Projekte aufgrund des Alters der Kinder durch Beobachtungen der Erzieher entwickelt. Bei den Projekten handelt es sich sowohl um kleinere als auch um größere Einheiten. Wichtig ist uns, dass die Kinder im gemeinsamen Prozess mit den anderen Kindern Fragen entwickeln, Lösungswege suchen und neue Erkenntnisse gewinnen.
Des Weiteren werden im Kita-Jahr zwei Werkstätten angeboten, die Weihnachtswerkstatt und die Osterwerkstatt.

Unsere Einrichtung verfügt über eine eigne Küche, in der jeden Tag für alle Kinder eine frisch zubereitete Mahlzeit gekocht wird.

Unser Mittagessen

“Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“   
Die Küche, in der täglich für fast alle Kinder und Erwachsene das Mittagessen zubereitet wird, ist für alle der Mittelpunkt des Hauses. Bei der Zusammenstellung des wöchentlichen Speiseplanes wird auf eine ausgewogene, ansprechende und frisch zubereitete Mischkost großen Wert gelegt. In einer familiären Atmosphäre lernen die Kinder die Herstellung der frisch zubereiteten Hauptmahlzeit kennen. Eine abwechslungsreiche und vielfältige Lebensmittelauswahl sorgt hier für eine ausreichen-de und gesunde Ernährung. Den Kindern steht jeden Tag ein Gemüseteller, ein Salat, eine Haupt-speise, ein Nachtisch und zusätzlich Obst zur Auswahl zur Verfügung, sowie Wasser und Tee. Wichtig für uns ist es, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen in der Essen Spaß macht. So wird an mehreren kleinen Tischen gegessen. Nach dem Tischgebet und einem Tischspruch dürfen sich die Kinder selbst oder mit Hilfe von den Speisen bedienen. Hierbei lernen die Kinder Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft, aber auch das Üben von angemessenem Auffüllen. Auch das Erlernen des Umgangs mit Messer und Gabel ist ein Thema bei den Kindern. Das Reden bei Tisch ist für uns selbstverständlich und erwünscht. Die Kinder werden in die Zusammenstellung des Speiseplanes von der Hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin mit einbezogen. Aber auch für die Rückmeldung der Kinder, ob das Essen geschmeckt hat ist bei uns erwünscht.

Seit 2013 sind wir von der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig- Holstein (LVGF-SH) als „Gesunde Kita“ zertifiziert.

Sprache

Sprache begleitet uns während des gesamten Tagesablaufes. Der tägliche Morgenkreis bietet vielfältige Sprachanlässe, wie z.B. freies Erzählen, gemeinsames Singen und Fingerspiele.
Feste, wiederkehrende Sprachangebote im laufenden Kindergartenjahr sind außerdem:

Die spezielle Sprachförderung
Dieses Sprachangebot richtet sich an Kinder vom 3-5/ 6 Lebensjahr, die einen Migrationshintergrund haben, in Familien mit einem spracharmen Hintergrund aufwachsen oder in Bezug auf Kommunikation noch Unterstützung benötigen.

Ohrenkönig
Angebot für die angehenden Schulkinder

 

Angebote der angehenden Schulkinder im letzten Kita-Jahr

Schulkindangebote
Wöchentlich treffen sich die Kinder in Kleingruppen und arbeiten zu Themen, wie Handlungsplanung, Raum-Lage, Graphomotorik, Schleife binden,…
Auch verschiedene Ausflugsziele gehören dazu, z.B. Weihnachtsmärchen, Verkehrsübungsplatz, Hundeschule, Fischerin, … Diese Ziele können jährlich variieren. 
 
Weihnachtswortgottesdienst
Die Kinder gestalten den Weihnachtswortgottesdienst mit Krippenspiel.

Ohrenkönig
In den letzten 20 Wochen vor Ende des Kindergartenjahres findet jeden Tag eine Einheit von 
15 Minuten zur phonologischen Bewusstheit für alle angehenden Schulkinder statt.

Bei jedem Angebot wird vordergründig der Erwerb der Selbstkompetenz, der Sozialkompetenz und der Lernkompetenz gefördert.

Kita-Schule
Wir arbeiten eng mit der Grundschule zusammen. In Schulübergangsprojekte lernen die Kinder Kita-übergreifend ihren Standort kennen.

Übernachtung im Kindergarten
Ein besonderes Highlight ist sicher die alljährliche Übernachtung in der Kindertagesstätte.
Alle Kinder, die zur Schule kommen, dürfen eine Nacht mit ihren Erzieher/innen in der Kita verbringen.
Wir starten mit einem Strandausflug und  Grillabend. So wird dieser Tag zu einem aufregenden und besonderen Erlebnis.
Die Motivationstage vorher sind ein fester Bestandteil der Übernachtung. Es werden Ängste abgebaut und die Vorfreude und Spannung wächst.
 
Entlassungsfeier
Wenn die Kindergartenzeit zu Ende geht, gibt es für die angehenden Schulkinder und ihre Familien ein Entlassungsfest. Hierzu bieten wir im Vorfeld ein Schultütenbasteln mit den betreffenden Eltern auf freiwilliger Basis an.
Das Fest wird mit einem Wortgottesdienst, den die Kinder selbst vorbereiten, in unserer Kirche „St. Marien“ begonnen. Die Themen des Wortgottesdienstes beschäftigen sich mit:“ Abschied und Neubeginn“, mit „Mut machen“ und „Angstabbau“.
Bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus oder beim gemeinsamen Grillen auf unserem Spielplatz, feiern wir ein fröhliches Abschiedsfest.
                                                          

Höhepunkte / Meilensteine unseres Kita-Jahres

Der christliche Jahreskreis begleitet uns durch das gesamte Kita-Jahr.
Meilensteine sind:

  • Erntedank
  • St.Martin
  • Nikolaus
  • Advents-und Weihnachtszeit mit dem „Weg zur Krippe“ und dem Weihnachtswortgottesdienst
  • Hl. Drei Könige mit den „Sternsingern“
  • Fasching mit dem Aschermittwoch als Abschluss und Beginn der…
  • Zeit bis Ostern mit Geschichten aus dem Leben Jesu und dem…
  • „Osterweg“, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern (Tod und Leben/Auferstehung)
  • Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam

Wir vermitteln den Kindern die Inhalte dieser Feste mit Liedern, Geschichten, Bildern und Gesprächskreisen. Religionspädagogische Materialien (Legematerialien nach Franz Kett) unterstützen uns in diesem Prozess. Wir versuchen gemeinsam mit den Kindern eine Verbindung zu unserem Leben und Tun herzustellen. Unterstützt werden wir auch durch die Religionspädagogischen Einheiten der Mitarbeiter unseres Trägers (Pfarrteam).
      
Sommerfest und Ausflug
Jedes Jahr gibt es ein großes Sommerhighlight, das unter einem bestimmten Motto steht.
Im alljährlichen Wechsel unternehmen wir mit den Kindern einen Ausflug z.B. nach Trappenkamp,
in den Tierpark Neumünster. In darauf folgenden Jahr wird ein Fest für die ganze Familie veranstaltet
z. B. Indianerfest am See, Zirkus der Welt oder der große Trimm- Dich-Spaß.

Kosten
Die Elternbeiträge richten sich nach den aktuell gültigen Richtlinien und können sich verändern. Die Höhe der Beitragskosten ergeben sich aus der Buchung der Betreuungszeit. Des Weiteren entstehen Kosten einer monatlichen Mittagspauschale und des monatlichen Milchgeldes. Die Beitragspflicht beginnt mit dem Tag der Aufnahme. Die Fehl-und Schließzeiten sind in den Beiträgen berücksichtigt und werden nicht zurückerstattet.

Anmelde- und Aufnahmeverfahren

Zwischen dem 1.September eines Jahres und 31.Januar des folgenden Jahres können Eltern in allen Einrichtungen der Stadt Eutin Informationsgespräche vereinbaren und sich in ihrer Wunscheinrichtung für das kommende Kita-Jahr (1.August) anmelden. Wenn es zu einem Betreuungsvertrag in unserer Einrichtung kommen sollte, führen die zuständigen pädagogischen Fachkräfte mit den Eltern recht-zeitig vor dem ersten Kita-Tag ein Aufnahmegespräch. In diesem Gespräch werden von beiden Seiten Informationen ausgetauscht, die für die Aufnahme des Kindes wichtig sind (Entwicklung, Lebenslauf, Vorlieben, Kita-Alltag,…)

Stand Januar 2015

   
       
 
 

aktualisiert am:

30.10.2016